4 Int. Berg Preis Göstling-Hochkar

                                  2005

 

Wir sind in Niederösterreich, genauer gesagt in Göstling, und dort gibt es ein eigentlich sogar ziemlich bekanntes Skigebiet, nämlich den Hochkar. Doch im Sommer liegt dort kein Schnee sondern es führt eine schöne und 9 Km lange Bergstrecke hinauf. Der Start ist bei der Mautstation, und das Ziel nach 9 Km liegt auf 1350 Meter Seehöhe.

Veranstalter ist der Skiklub Göstling-Hochkar in zusammenarbeit mit dem Trail/ Veteranenklub Göstling!

Es ist jetzt Samstag der 25. Juni, und wir sind im Fahrerlager, doch es sind nicht wirklich viele Motorräder da, es hätten eigentlich viel mehr genannt, doch es sind fast 30°/° nicht gekommen. So auch mein Vater, der leider gerade Gesundheitliche Probleme hat. Ich bin aber trotzdem nicht alleine hier, ein Freund und seine Suzuki T 250 ist mit mir gekommen. Ich hab die Puch 175 wieder dabei. Nachdem ja auf der Tauplitz die Zündung eingegangen ist, wardas wieder der erste Versuch, ob sie überhaupt anspringen würde. Das tat sie auch, das ganze Wochenende durch lief sie echt super, doch die Strecke ist etwas blöd zum Übersetzen, doch ich war trotzdem der Schnellste in meiner Klasse!

Was waren für Motorräder da? Viel gibst ja nicht zu sagen, aber fangen wir mal mit den Vorkriegs Maschinen an, da waren eine Hand voll wirklich schöner und vor allem schnelle Engländer und Italiener da!  Aus der Schweiz kamen

eine Rudge Ulster 500 vom Christian Gobeli, eine Norton Inter 500 vom Christian Luck und eine Gilera Saturno 500(Nachkrieg) von seinem Bruder dem Andreas Luck, der auch bei den Motorrädern gesamt 2 Schnellster war, nur eine 70er Jahre Honda war noch schneller!

Auch noch mit dabei der Otto Ziegler aus Lichtenstein auf der Sau schnellen Norton Manx 500 aus 1960, leider kam ihm schon am Samstag was zwischen Ventil und er konnte nur das Training fahren.

2 Schöne Engländer kamen dann auch noch aus Österreich, der Bernhard Barek aus Wien mit seiner Rudge Ulster 500, die leider auch schon am Samstag streikte, und der HTL Direktor Johann Wiedlack auf der 1936er Norton ES 2 500.

Das älteste Motorrad am Start war eine Indian Scout 101 aus 1930 vom Harald Reitprecht (A), mit Links Gas und V-2 Motor, lief auch einmalig, ein bisschen Öl verlor sie halt.

Nun zur Puch Fraktion.

Wenn man heutzutage was sucht was man bei solchen Rennen als Puch "Werks" Team bezeichnen könnte würde nur das Lager Rund um den Herbert Plank aus Purgstall zutreffen. Dort standen zwei TFS, drei SGSS, eine TF, eine MC 250, und drei Rennmaschinen, die 175er, die 125er M und die Bultaco-Puch 250, und das wichtigste, alles Original restauriert. Alle gebaut bzw. Restauriert und betreut von einem Mann, dem Ing. Herbert Plank, das soll ihm mal einer nachmachen.

Wenn wir schon beim Thema Plank sind, ebenfalls wieder mal als Zuschauer dabei der Herbert Plank jun., der ja vor 2 Jahren genau auf dieser Strecke stürzte und seit dem im Rollstuhl sitzt. Mich persönlich hat es auch wieder sehr gefreut ihn zu  treffen, und es geht ihm schon um einiges besser als noch vor einem Jahr! Auch an dieser stelle noch mal alles alles gute und gute Besserung im Namen des Puchclub-Hamburg!

Die Strecke ist sehr schön, und der Veranstalter gibt sich wirklich viel Mühe mit der Abwicklung, doch die Veranstaltung als einfacher Gleichmäßigkeit Bewerb ist einfach viel zu teuer, das wird wahrscheinlich auch der Grund dafür sein das nicht

mehr viel Motorräder am Start sind, so bin auch ich heuer zum letzten Mal dort gefahren. So waren heuer nur 54 Motorräder dabei, zum Vergleich auf der Tauplitz waren es über 130 Motorräder (bei Regen), ist aber fast die gleiche Strecke, und vom Zeitplan her und allem fast dasselbe!

Aber es war ein schöner Ausflug mit einigen schönen Maschinen!

Text und Foto: Alex Linortner

Indian Scout

Indian Scout aus 1930 vom J. Wiedlack aus St. Pölten

Unser Lager

Unser Lager, zuerst mussten wir die Maschinen vor Hitze schützen, kurz darauf vor Regen

Herbert Plank

Herbert Plank beim Düsen wechseln an einer der SGSS

Puch-Bultaco

Puch-Bultaco H.P.S. (Herbert Plank Spezial) 250 mit Drehschieber

BMW R69S 600

BMW R69S 600 aus 1960 vom G. Fottinger und M. Walz.

Christian Gobeli

Christian Gobeli, klein aber schnell, auf Rudge 500, musste noch schnell die Zündung einstellen

Norton Inter 500

Christian Luck mit seiner Norton Inter 500

Norton ES 2 500

Wunderschöner Norton ES 2 500 Motor

Rudge Ulster 500

Rudge Ulster 500 aus 1934 vom Bernhard Barek

Norton Manx 500

Norton Manx 500 aus 1960 aus Lichtenstein

Puch "Werks Team"

Puch "Werks Team" aus Purgstall

Da gings rauf.

Da gings rauf.

...und da hinten war dann das Ziel

...und da hinten war dann das Ziel

W. Strobek (A) Matchless G50 Georg Beal Replica

Hier noch ein paar Bild Impressionen aus 2002, da ging`s noch mehr zur Sache, da war Premiere:

 

M. Lentsch (A) Ducati 250

M. Lentsch (A) Ducati 250

A. Atzinger (A) Maico RS 2 125

A. Atzinger (A) Maico RS 2 125

R. Bauer (D) Norton Inter 500

R. Bauer (D) Norton Inter 500

H. Kormann (67,CH), schnellster, Aermacchi 250

H. Kormann (67,CH), schnellster, Aermacchi 250

F. Harbac (A), Motobi Zanzani 250

F. Harbac (A), Motobi Zanzani 250

H. Lengenfelder (A), Triumph Trident 750

H. Lengenfelder (A), Triumph Trident 750

Werner Kreis (CH), Greeves Silverstone 250

Werner Kreis (CH), Greeves Silverstone 250


 

                             

letzte Aktualisierung: 18.07.2005 -S.(49)-
Die Titel - Story in Bildern und Begleittexten.

Aus einem Haufen Schrott soll sich was entwickeln!

Der Werdegang einer erfolgreichen Arbeit