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Nach der erfolgreichen Premiere 2002 fand heuer zum 2-mal
die Großglockner Trophy statt. Austragungsort wie schon in den 30er
Jahren, die Großglockner Hochalpenstraße, der Start erfolgte bei der
Maut Station in Ferleiten (1145), der Start früher fand im Dorf Fuschl
statt, doch das Ziel war dasselbe, das Fuscherdörl auf 2704 Meter
Seehöhe! Also betrug die Streckenlänge 13,5 Km, mit sehr sehr vielen
Kehren und schönen Streckenabschnitten, man könnte sagen es gibt keine
schönere Bergstrecke für Motorradfahrer, und erst dann, wenn sie
gesperrt ist und man fahren kann was geht!
Es war ein Traum vom Prof. Dr. Helmut Krackowizer einmal
ein Classic Bergrennen auf dieser Strecke zu veranstalten, doch nach
seinem Versterben glaubte eigentlich keiner mehr dran, doch der Thomas
Fritsch machte das Unmögliche war. Es kamen auch entsprechen viele
schöne und seltene Motorräder und die Teilnehmer aus ganz Europa,
Unteranderem auch über 20 Engländer, denen ich natürlich auch bei dieser
Gelegenheit gleich die Österreichische Puch Technik erklärte anhand der
250er Puch von meinem Vater! Wohl eher ungewohnt für einen Puch Fahrer,
aber ich bin mal nicht auf Puch unterwegs gewesen, sondern auf Rudge,
und zwar auf der vom Thomas Fritsch, der mir sie für den Glockner +
Methanol zur Verfügung stellte, das Nenngeld von 135 Euro viel auch weg!
Der Thomas hatte aber nicht nur die Rudge mit mir und die Norton Inter
500 mit ihm in Einsatz, sonder auch noch eine Water Horak OHC 350, eine
Velocette KTT Mk 8 350 und zwei Triumph's! Also 6 Motorräder von Team
Fritsch. Der Start zum 1 Lauf fand schon sehr früh statt, also war es
noch oben im Ziel ein gleitender Film auf der Straße, aber trotzdem führ
jeder was ging, als Erster startete der Kurt Wartbichler mit der Siwa
Yamaha Prototype 250er 4 Zylinder, ein Prototyp vom leider schon
verstorbenen Sigi Wartbichler für Yamaha, dann der Samm Miller mit der 4
Zylinder Gilera Replica aus England, dann der Gustl Hobl mit der Werk's
DKW 250 SS, dann der Alan Robinson aus England mit der BMW R51RS aus
1939 der Mobile Tradition, dann noch ein paar, dann der Lines Nigel aus
GB mit der Mac Velocette 350 und dann mit Start Nummer 11 kam ich mit
der Rudge, eine besondere Rudge, zur Geschichte dazu komm ich später.
Gestartet wurde mittels Schibestart wie früher, und nach ein paar "tuschern"
der 4 Ventile wurde sie zum Leben gerufen, und nach anfangs etwas
unruhigem Gas annehmen, wie beim Bullen reitet, machte sich die kraft
des perfekt gemachten Rennmotors aus England frei, doch wie ich das
schon vermutet hatte, bekam ich gleich den 2 Gang nicht rein, doch ein
paar Meter später war er drinnen und dann gings los, rauf auf den Berg,
obwohl Starrahmen ließ sie sich wunderbar um die Ecken legen,
überspringen wir mal einige Km Strecke und kommen zur letzten rechts
Kurve, da ist mir noch was Peinliches passiert, nach einem Blick auf den
Drehzahlmesser, der mir mit dem Pfeil auf der 7000-U/min-Marke sagte,
dass er sich freuen würde, wenn ich jetzt den 4 Gang einlegen könnte,
das wollte ich dann auch machen, doch da ist es schon passiert, ich hab
aus Gewohnheit statt Recht hinunter, Links hinunter auf die Bremse
getreten. Und so könnte ich noch lange weiter schreiben, aber nun mal
zur Rudge TT-Replica 250 aus 1932, das ist die Replica der originalen
Brumm-Rudge 250 Werksmaschine vom Helmut Krackowizer, mit der man in den
30er Jahren auf der Isle of Man Rekorde in den Asphalt, upps, Schotter
brannte!! Ca. 25 PS bei 7000U/min, Viertakt-4 Ventil Einzylinder
Rennmotor, und als besonderes Schmankerl besitzt sie auch schon einen
Lenkungsdämpfer, aber nicht so einen wie man das aus Japan kennt oder
so! Und nach dem sie mir 2003 in Schwanenstadt so viel Spaß gemacht
hatte bekam ich sie eben am Glockner auch noch mal!
Rudge waren sowieso viele da, aber es soll da ja auch
noch andere Motorräder gegeben haben, wie zum Beispiel die RBO-Puch 250
SGSS von Hermann Stöckl, oder die von meinem Vater, oder zwei weitere
SGSS, der Hermann Eisenbauer war voriges Jahr mit der RS vom Hofer da,
aber heuer leider nicht!! Das war s an Puch auch schon.
Die Engländer, aus England kamen einige Leute, Int.
bekannte wir der Sammy Miller, der John Biggs oder der Alan Robinson,
aber auch andere waren da, z.B. Aubrey Morris mit Velocette MOV 250,
Richard Mills auf Velocette KTT Mk 4 350 aus 34, William Barley auf KSS
Velo 350, Graham Procter auf Metchless G90, Keith Wakelin auf Cotton
Balckburne 500, John Benett AJS 7R, Geoff Bloor auf Velocette 8, Tim
Kingham auf Vincent, Davit Lawrence auf Douglas, und so weiter. Der
Großteil war übrigens fast immer am Schrauben, aber die Puch Technik hat
sie auch sehr interessiert!
Die Motorräder, an schönen Rennmotorrädern hab ich ja
schon gesagt das Es nicht gefehlt hat und beim Baujahr ging s bis 1961,
auch bei den Gespannen. Also was gab s zum Sehen, seltene Sachen wie aus
der Schweiz Alcyon Zürcher 350 aus 1927 und eine Zehender 250 aus 1928,
die schönen Motosacoche waren leider nicht da, die hatten in der Schweiz
einen Meisterschafts Lauf. Norton war die Marke, die am häufigsten
verträten, war, ob Manx oder 18, alles war da, Moto Morinis, NSU
Sportmax, Matchless G50, Moto Guzzi Dondolino, Harley-Davidson, AJS,
Gilera Saturno und Gespanne wie BMW R51, Gilera, Morgan,...
Zu den Zeiten, Schnellster am Vormittag beim ersten Lauf
war der Liechtensteiner Otto Ziegler auf der Norton Manx 500 mit 9:48,
und Zweiter der Thomas mit der Norton mit einer Zeit von 9:52, aber mit
Starrahmen, und sein Ziel war es beim Zweiten lauf sich allen zu zeigen,
wer der schnellste ist, doch leider ging s schief, und er musste als
einer der wenigen die Wand küssen, sein Sturz führte natürlich zum
Rennabbruch, und er musste ins Krankenhaus, doch es sollte nicht so
schlimm sein. Auch das Rennen ging weiter, und die Bestzeit ging an den
Sebastian Gutsch mit BMW R 5 SS, mit 9:28!
Die Rudge ging wieder ohne schaden nach dem Lauf zurück
in die Garage des Hotels neben der Maut Station, wo die Motorräder von
uns drinnen standen, doch leider sollten zu Hause beim Thomas nur 2
Motorräder heil ankommen, die Walter und die Velo, beide Triumph's
küssten den Boden, die Norton war auch ein Wrack, und bei der Rudge
wurde am nächsten Tag beim Einladen der Tank eingedrückt ...
Unten wie immer ein paar Bilder, und wer ein Bergstrecken
Fan ist, sollte entweder in 2 Jahren selber mitfahren oder zumindest
zuschauen!! Auf jeden Fall war s eine tolle Veranstaltung und die Rudge
lief auch gut!
Im Internet:
http://www.grossglockner2004.at.tf
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August Linortner auf Puch 250 kurz vorm Strat zum 2 Lauf.
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Blick zur Mautstation Ferleiten, links daneben war der Start
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August Linortner (Links) im gespräch mit dem Willi Lercher, der ebenfalls einige Sport Puch's besitzt.
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Graham Procter mit seiner nicht ganz gut gelaufenen Matchless G90
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Alcyon Zürcher 350 aus 1927 vom Schweizer Manfred Steine
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Die Horak-Walter vom Walter Malzner von hinten, wirklich schön gemacht
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Sammy Miller, einer der Stars der Veranstaltung, mit seiner Replica der 4 Zylinder Gilera 500!
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Die Brumm-Rudge 250 vom Peter Krackowizer, dem Sohn vom Helmut
Krackowizer!
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Audi war auch da, mit der DKW 250 SS, und zum Ausstellen auch der 16 Zyl.
Audi.
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Immer am schrauben die Engländer
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Puch 250 SGS von August Linortner.
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Schöne gegend, und ideal für ein Bergrennen, hir zu sehen die Manx vom
John Biggs
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Aermacchi 250 vom Schweizer Donato Zigrino
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BMW R51/3 Kneeler vom Matthias Siebenhühner
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BMW R 63 750 aus 1929 vom Paul Schwab
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Otto Ziegler, schnellster im 1 Lauf am Start mit der Norton Manx 500
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Siegfried Richter am Start zum 2 Lauf mit der BMW R 50 600
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Manfred Schweiger mit der Zweitakt (glaube das sieht man!!) Scott TT
Replica 600 am Start
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4 Zylinder Gilera Replica vom Engländer Samm Miller, dahinter John Biggs
mit seiner Norton Manx.
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Alex Linortner kurz vorm Start auf Rudge 250
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Alex Linortner bei der Abnahme am Freitag mit der Rudge
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Auch was schöner, Moto Morini 250 und dahinter eine 125er
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RBO-Puch 250 SGSS vom Hermann Stöckl
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Geoff Bloor aus England auf Velocette KTT Mk 8 350 aus 1948
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Mit dieser 4 Ventiler Rudge bin ich gefahren
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August Hobl, mit der früher schon am Glockner Erfolgreichen Werks-DKW 250 SS von Audi
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Schwarz aus der Schweiz auf einer Matchless G50 500 aus 1960
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Schöner Bilck auf die Verschneiten Gipfeln des Großglockners
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Thomas Fritsch auf der sau schnellen Norton Inter 500 aus 1936
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Ich auf der 250er Rudge TT-Replica am Start
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Walter Wartbichler im Ziel mit seiner schnellen Norton Manx 500 aus 1961
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Andresa Luck aus der Schweiz auf Gilera Saturno 500
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Die Zehender 250 aus 1928 vom Hugo Ryf aus der Schweiz.
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