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GP von Österreich
1. Int. Rupert Hollaus Gedächtnisrennen
Salzburgring 2004

Copyright: www.puchclub.de / Alex Linortner ©

Nach 10 Jahren liefen erstmals wieder Classische Rennmotorräder und Gespanne am 4255 mtr. langen Salzburgring.

Schon öfters probierten es Veranstalter am Salzburgring  eine Classic GP zu veranstalten, aber durch diese komischen Lärmauflagen, fehlendem Geld (sowas ist nicht gerade billig!), oder anderen gründen dachte keiner das Es so was wieder geben würde, doch dann kam der IGFC und ihr Anführer der Ex. GP Fahrer Wolfgang Stropek, da er nartürlich ein Name in der Öst. Motorsportscene ist gings schon leichter, und zumahl er auch zwei Deftige gründe hatte!!

 

Einmal den 50. Todestag des bis jetzt einzigen österreichischen Motorradweltmeisters dem Rupert Hollaus aus Traisen, der am 11. Spt. 1954 in Monza nach einem Sturz tödlich verunglückte, im selben Jahr stand er schon als Weltmeister fest, er war NSU Werksfahrer, gewann alle Rennen der 125er WM 1954 und unter anderem auch die TT auf der Isle of Man!!

Und zweitens das 35Jährige Bestehen des Salzburgrings und nach Absprache mit den Anrainern viel auch die Lärmbeschränkung weg und dann kahmen sie auch schon in scharen aus ganz Europa am 29. August nach Salzburgring!!

Ich startete mit der 175er Puch und mein Vater mit der 250er Puch und mit einer Honda CB 500 aus 1972!

Ich war zum ersten Mal am Salzburgring, also als Fahrer, und überhaupt das erste Mal auf der Rennstrecke für mich, und die 175er Puch ist zwar nicht unbedingt Ideal für die Rennstrecke, aber der Salzburgring ist nur 45min von uns zu Hause entfernt, also muss ich schon fahren!!

Meine Klasse war mit dem Training gleich als Zweite dran, also um 08:50, und das Training war auf 8 Runden angesetzt, die Puch lief auch alle 7 Runden wirklich super, und ging auch ganz schön, doch nach der Steigung nach Nockstein, und dem Berg ab Stück der Fahrerlager Kurve wurde es ihr in der letzten Runde dann doch zu anstrengend, und beim Gas wegnehmen beim Anbremsen wurde es ihr dann zu viel oder besser gesagt "zu wenig" *gg*!!

Mir trieb es fast die Tränen in die Augen, als ich dann nach 800 Rennkilometern im Training ausgerollt bin!! Dann bin ich noch mit der 250er Puch bei der Parade gefahren, und hatte auch Zeit ein paar Bilder zu machen.

Meinen Vater dagegen ging`s sehr gut, ´die Puch 250 lief super, und die Honda ebenfalls, mit der wurde er sogar 4er im Cup und bekahm 200 EURO und einen Griller und Pokal!!

Nun mal zu den Werksmaschinen und eben so den Stars der Veranstaltung und von denen waren einige da!

Aus Deutschland brachte der Willi Marewski wieder seine Schmuckstücke mit, wie z.B. BMW RS, MV 4. u. 3. Zylinder, DKW SS 350, Norton Manx, Gilera $ Zylinder (3 Stück) und noch ein paar mehr! Auch die Fahrer dazu kamen mit, Jim Redman, Dieter Braun (der's besonders Krachen ließ!) Ernst u. Reinhard Hiller, Roland Heck, Heiner Butz, Lothar John, usw.

Aus Deutschland kamen auch einige Sportmaxe, 125er Maico's, eine Husqvarna  Replica der legendären V2 500er, Norton's, Yamaha's und viel mehr,...

Aus der Schweiz kam zum Beispiel der 3 Fache Weltmeister Luigi Taveri und der Bruno Kneubühler mit ihren Honda RC 162 250 Replicas aus 1962, weiters ein paar dort Heimische Motosacoche, Greeves und Bultaco's, Rudge's...

Aus Österreichischer sicht waren auch einige Größen am Start, und die waren nicht nur da, sonder auch sau schnell, wie der 2 Beste Int. GP Fahrer nach Hollaus, einer der Weltmeister werden können hätte, aber auch irgendwann das Geld ausging, der 5 Fache GP Sieger der 125er Klasse, der Gustl Auinger auf einer Seeley-Matchless G50 500 (1:47. Schnellst bis 500cc!), er kann halt noch, aber ein Knie hat schon wie Früher meistens aus der Verkleidung rausgeschaut, auch wenn er sich noch so klein gemacht hat!

Auch ein ganz schneller von früher, der Rudi Tahlhammer fuhr mit der Matchless G50 500 vom Wolfgang Stropek, die Wartbichlers mit dem sau schnellen Sigi Wartbichler Prototypen (SIWA), einst für Yamaha gebaut, doch die gab leider im Kampf mit der Kneubi beim Rennen nach Hälfte den geist auf, technisch kein Oldtimer, aber obtisch halbwegs!

Staatsmeister Hans Freilinger, der einer der ganz Schnellsten war (1:43.8) auf der 100er Kawa, bei der er zwar so kaum die Beine am Boden bringt, aber wie's dann losging, ist er beim Rennen der Klasse über 500cc nicht mehr zu halten gewesen, und lieferte sich ein spannendes Match mit der Hermann Rabenbauer (GER) BMW, und dem Andi Loidl (AUT) auf Ducati 900, der leider nach halbzeit schwer Stürze und ins Krankenhaus geflogen werden musste!

Ein Ehrengast, auch wenn er nicht gefahren ist, der Bruder vom Rupert Hollaus, der Reinhard Hollaus!

Ebenso kam Herr Truchsess jun, der Harald mit einer Yamaha TZ 250, der aber auch wie so viel Bekanntschaft mit dem Kiesbett machen musste, und eben auch viele mehr!! Auch unter den Zuschauern waren ein paar alte Hasen, z.B. der Schafleitner, Unteranderem früher auch mit Puch gefahren und Getriebe gebaut, oder der Gustl Hobl,...

Nun mal zu den Puch` s, wie viele waren da, eigentlich viele, wenn man die umstände, also den Ring her nimmt, in der kleinen Klasse waren es 5, 3 Puch 125 M-RS vom Martin Slacar, Alois Fischer und Gerhard Plank, eine 125er SL-R vom Erich Petraschek und ich.

Bei den 250 ern waren es vier, Hermann Eisenbauer mit der 2 Zylinder Type 262 RS, bei der leider etwas beim Vergaser Kapput ging, Helmut Plank mit einer Puch-Bultaco 250 H.P.S., Martin Slancar mit einer SGS und August Linortner mit der SGS!!

Alois Fischer wurde sogar im IGFC Cub mit der Puch 125 gesamt 1er und gewann 700 EURO, 2er im Cub wurde der Manfred Schwaiger mit der Scott, er gewann 500 EURO und spendete gleich die Hälfte für Behinderte Menschen, auf die auch Unteranderem der Cup aufgebaut ist!

Es war also alles in allem eine tolle Veranstaltung, leider herrschte halt ein wenig Zeitdruck, da nur ein Tag Zeit wahr, da der Ring sehr ausgebucht ist, und vielleicht gibt`s auch nächstes Jahr wieder einen 2. Int. GP von Österreich, und wir werden wieder an unseren einzigen Weltmeister der Straße Denken, ob mit oder ohne Veranstaltung, aber jetzt stecken wir mal schön langsam unsere Hoffnungen in einen Jungen namens Michael Ranseder, vielleicht.....

Die Zeiten und andere Infos wie gehabt auf www.igfc.at 

Salzburg: Eine wirklich schön gelegene Rennstrecke der Salzburgring

Im Fahrerlager, Puch 175 (6), Puch 250 (22), und dahinter Honda 500!

Puch-Bultaco H.P.S. 250 RS, ca. 38 PS

Puch Type 262 RS vom Hermann Eisenbauer

Hat's ganz schön Krachen lassen der Dieter Braun mit der 3 Zylinder MV.

Da rätzeln sie mal wieder ob 125 oder 175, wie so oft!

Husqvarna 500, Yamaha TZ 350, Norton Manx und DKW SS.

Hier BMW RS, Norton Manx, Matchless G45, Moto Guzzi 500, und die 4 Zyl.

Gileras zu sehen.

Kann man sich fast nicht vorstellen das der Gust'l früher mit 125ern

gefahren ist!!

Vorstart: J. Steinbrenner (A), Suzuki T 20 250, Helmut Plank (A), Puch

250, S. Dittmer (D), Motobi 250 SS

39, Martin Slancar (A) auf Puch 250 SGS fuhr einen Schnitt von 107Km/h,

dahinter Peter Langer (A) auf Suzuki 250

August Linortner mit der Puch 250 am Vorstart

Vorstart der Klasse 250cc: 7: Franz Edermayr (A) Yamaha TZ 250, 17: Max

Demmel (D) NSU Sportmax 251, 22: August Linortner Puch 250, 16: Klaus Wagner

Yamaha TZ 250.

Gustl Auinger mit der Seeley Matchless kurz vorm Start, daneben B. Stolz

auf einer Matchless G 50 500.

So, jetzt zoag's ehna Gust'l!! Auinger fuhr einen Schnitt von 143 Km/h

Kurz vorm Start der Klasse 500cc

Gleich geht's los!!

Start Klasse über 500cc, H. Freilinger Kawa (33), Andi Loidl Ducati

(12), H. Rabenbauer BMW (22), die schnellsten dieser Klasse fuhren einen

Schnitt von 150 Km/h!!

August Linortner mit 70 Jahre auf Honda CB 500 4 Zyl.

 

 
letzte Aktualisierung: 24.10.2004 -S.(18)-
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