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3. Int. Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen Salzburgring 2006
Die
Regenfestspiele 2006 Von 04. - 06. August 2006 ging am Salzburgring bereits zum 3. mal eine Classic Racing Show der ganz speziellen Art über die Bühne. Nach der erfolgreichen Premiere 2004 und der ebenso erfolgreichen Fortsetzung 2005 möchte man meinen man könnte das nicht übertreffen, doch 2006 kamen Sie wieder in Scharen aus ganz
Europa und Übersee mit noch mehr seltenen, wertvollen, geschichtsträchtigen und schnelleren Maschinenmaterial, das seines gleichen sucht. Ausrichter war wie in den vorhergehenden Jahren wieder der IGFC, die OSK und die FIM. Am Programm standen Oldtimer Rennen in verschiedenen Hubraum und Baujahr Klassen für Hist. Rennmaschinen, die Rennen
zu Classic WM, der InCa Serie aus England und die Rennen zur Sidecar Weltmeisterschaft sowie Demo Läufe seltener Werksrennmaschinen. Unter anderem zu Gast waren namhafte Leute wie Giacomo Agustini, Jim Redman, Phil Read, Luigi Taveri, die Weltelite der Classic Racer und der aktuellen Beiwagen WM, aus Italien kamen sehr viele wertvolle
Stücke von MV Agusta, Parton, Ducati und so weiter. Oldtimer:
Am Anfang mal zu den Oldtimern, am Start standen Rennmaschinen aus allen Epochen der GP Geschichte, genau so wie schnelle und schöne Renner der Vorkriegszeit. Aber auch Österreichische Puch's standen wie immer am Start, ich selber war heuer nur als Zuschauer dabei, doch das Team Plank und viele mehr waren wieder mit dabei.
Als besonderes Highlight standen 3 MV Agusta 3 Zylinder 500ccm Rennmaschinen am Start, wie sie seinerzeit von Giacomo Augstini eingesetzt wurden. Doch auch nach mehr als 30 Jahren drehte Giacomo Agustini 2006 wieder im Rahmen des Oldtimer GP's seine Runden mit der 3 Zylinder am Salzburgring. Ebenso wie Jim Redman, er fuhr eine 4 Zylinder MV Agusta. Weiters zu sehen gab es zwei Belgische Parton V-2
Rennmaschinen, eine wurde von Phil Read im InCa Rennen eingesetzt und eine von den Italienern bei der Parade. In den Boxen vom Salzburgring gab`s weiters noch Renner von Harley-Davidson, Yamaha, Honda, Norton und so weiter zu sehen. Es gab einfach so viel zu sehen, ich kann`s nicht in Worte fassen, so vieles gab`s zu sehen im Fahrerlager, einfach unfassbar. Leider machte der Regen etwas einen Strich durch die Rechnung und die
meisten Läufe waren verregnet. Doch echte Racer und Fans sollte das natürlich egal sein. Hier ein kleiner Blick durchs Fahrerlager und die Boxen vom Salzburgring:
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Die legendäre 4 Zylinder Honda RC -32.jpg)
Die Italiener brachten so einiges mit, wie diese seltene Harley-Davidson Rennmaschine -24.jpg)
Parton V2 aus Italien -24.jpg)
Yamaha TZ 750, giftig und schnell -24.jpg)
Eine der vielen Yamaha TZ in Salzburg -24.jpg)
Triumph L2/1 vom
gleichnamigen Sohn des Grazer ex Puch Werksfahrer Siegfried Cmyral -24.jpg)
Die Ladepumpen DKW SS, natürlich auch am
Salzburgring -32.jpg)
Original MV Agusta 3 Zylinder aus 1968 von Alfredo Gandolfi
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Link mit Helm steht Anelli, er fuhr eine weitere 3 Zylinder MV, Mitte ein Freund von Ago, und rechts gestikuliert
Giuseppe Ioannoni, er organisiert die Werks-MV's für Agustini und Zaiser für die SBK WM -24.jpg)
Großer Andrang
herrschte im Zelt der Göttlichen -24.jpg)
Edel und schnell, Ducati 999 RS, gebaut von Vater und Sohn Ioannoni
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Wahrscheinlich. Das Edelste, was gerade so gebaut wird, die MV Agusta F4 1000R, der Oberösterreicher Chris Zaiser wird
sie 2007 als Erster in der Superbike-WM einsetzen -24.jpg)
Eines der schönsten Rennmaschinen, die je gebaut wurden,
die MV Agusta 3 Zylinder von Giagomo Agustini -24.jpg)
Die MV Agusta 4 Zylinder 750 vom Österreicher Willi Werner ist
bereit für Redman (rechts) kurz vor der Parade -24.jpg)
Alles wartet auf Ago. Mega Sound der beiden 3 Zylinder MV's
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Agustini (MV Agusta 3 Zylinder) schaut brav in die Linse, rechts Redman (MV Agusta 4 Zylinder)
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Giacomo Agustini im Gespräch mit seinem Freund und Marketingmanager
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Ernst Hiller auf der BMW RS 500
-24.jpg) Parade der NSU-Rennmaschinen
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Anhänger eines Puchfreundes aus Slowenien
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Wunderschön im grünen gelegene Gegengerade am Salzburgring -24.jpg)
Startaufstellung zum Lauf der Klasse 500ccm -24.jpg)
Startaufstellung zum Lauf der Klasse über 750ccm -24.jpg)
Zweitakt
König Gespann von Bähringer/Paßberger InCa 500: Im Rahmenprogramm stand wieder ein ganz besonderes Highlight, und zwar die Rennen zur InCa Serie. Quasi die Weltmeisterschaft für Hist.
Classic Rennmaschinen bis 500ccm und nur mit Trommelbremse. Meist eingesetzte Untersätze sind englische Einzylinder von Norton, Matchless und Fahrgestelle von Seeley. Aber auch Ducati`s, Partons, BSA, Triumph usw. Meister der letzten Jahre und mit der Nummer eins am Start in Salzburg der Engländer John Crowshaw mit der BSA Gold Start 500.
weitere Anwerter auf den Sieg waren der Italiener Alberto Peruzzi (Seeley G50), der 6 fache Weltmeister Phil Read mit der Parton, der Schweizer Sandro Baumann mit der Norton Manx und der Holländer Adrie Deridder, welcher mit seiner Seeley G50 schnellster in der Qualifikation war und von der Pole ins Rennen ging. Doch was wäre ein WM Lauf in Österreich ohne heimische Beteiligung, so ging der heuer leider einzige Österreicher
Markus Krenn mit seiner Honda CR von Startplatz 19 ins Rennen. Der Favorit John Cronshaw hatte Probleme und stand nur auf Platz 26 von 30 Startern. Ganz vorne wie gesagt Deridder, er fuhr im nassen eine Zeit von 1:48.444 (140,6km/h). Normalerweise fahren die InCa wie auch die Sidecars 2 Rennen, jedoch wurde das 2. Rennen wegen zu viel
Regens abgesagt und nur ein Rennen, auch im Regen, gefahren. So sollte es dann schlussendlich zu einer ganz besonderen Premiere am Salzburgring kommen. Hauptdarsteller, der Engländer Phil Read mit seiner Parton Replica und der Italiener Alberto Peruzzi mit der Seeley G50.
Read und Peruzzi fuhren ein starkes Rennen über 10 Runden, doch in der letzten Runde konnte Read noch einen Vorsprung von über 4 Sekunden auf den Italiener herausfahren und so brachte Read seinen ersten Sieg am Salzburgring ins Ziel. Read fuhr schon öfters am Salzburgring, doch einen WM Sieg konnte er in seiner gesamten aktiven Karriere nie einfahren, Gratulation, tolle Show.
Mit einiger Verspätung kamen noch auf Platz 3 der Engländer Alan Brew und auf Platz 4 der Poleman Deridder ins Ziel. Bester deutesprachiger Fahrer, der schnelle Schweizer Roland Portman auf Platz 6 mit seiner Seeley G50. Der Österreicher Markus Krenn
schied leider schon in Runde 3 aus. Crowshaw stand gar nicht erst am Start. 
SAB-Seeley G50 von Peter Wild aus England (Rennen Platz 5) -24.jpg)
Seeley G50 von Pat Mooney aus England (Rennen out) -24.jpg)
Fürchterlich
schnelle Norton Manx vom Schweizer Sandro Baumann -24.jpg)
Seeley G50 vom Italiener Albert Peruzzi (Rennen Platz 2)
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Piergiorgio Toselli aus Italien fuhr diese Ducati Desmo 500
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Alles hat mal ein Ende, auch der Hinterreifen der schnellsten Ducati von Giorgio Gabellini (ITA)
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Alan Brew (GB) fuhr die Seeley G50 (Nr. 36) auf Platz 3 im Rennen
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Seltenheitswert, Read fährt mit der Parton V2 als Erster übers Ziel, gefolgt von Peruzzi.
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Geschafft, Phil Read mit Kranz kam zurück in die Boxen und ließ sich anschließend abfeiern.
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Siegermaschine nach dem Rennen, die schnelle Replica die belgischen V2 Parton von Phil Read
Gespann Weltmeisterschaft: Die
Weltmeisterschaftsläufe, ja, die waren heuer wieder in Österreich zu Gast, und zwar die zur FIM Sidecar WM. Bereits zum 2. mal im neuen Jahrtausend fanden die WM Läufe zur Superside am Salzburgring statt. Die gesamte Weltelite der Gespannfahrer
versammelte sich im Fahrerlager und in den Boxen des Salzburgrings, darunter wie schon im Vorjahr schnelle Österreicher. Obwohl die so schnellen Sepp Doppler/Bernhard Wagen und Hautzenberger heuer nicht dabei waren, war würdige Vertretung am Start.
Vom Team Delta Tirol standen 2 Gespanne aus Österreich am Start. Zum einen Josef Moser mit seinem Schweizer Beifahrer Üli Wäffler, die beiden belegten im Rennen 1 den ausgezeichneten Platz 3, und im 2. Rennen Platz 4, tolle Leistung der beiden beim Heimrennen.
Weiters standen die beiden Wiener Brüder Michael und Bernd Grabmüller am Start. Im 1. Rennen kamen sie auf Platz 13 und im Rennen 2 auf Platz 15 ins Ziel.
Wie schon
im Vorjahr ging der Sieg im Rennen 1 an die beiden Engländer Tim und Tristan Reeves auf der L.C.R. Suzuki. Die beiden fuhren im Rennen mit der schnellsten Runde im Nassen (1:24,843min) einen Schnitt von 180Km/h. Im 2. Rennen hatten die beiden keine Chance gegen die für Suzuki Finnland fahrenden Finnen Päivärinta/Karttiala. Vor dem Rennen zwei, dem so genannten Goldrace wurde noch heftig diskutiert ob man auf Grund des vielen
Regens überhaupt starten sollte, das 2. InCa Rennen wurde sogar deswegen abgesagt, doch der Sidcar WM Lauf wurde gefahren, wenn auch nach langen hin und her. Es sollte auch noch erwähnt sein, dass das einzige Honda Gespann das eingesetzt wurde, jenes von Josef Moser sein sollte, und er fuhr damit fast alle Suzukis und Yamahas in Grund und
Boden. Trotz des Regens herrschte eine lockere Stimmung, wenn auch beim WM-Lauf alles etwas genauer und disziplinierter abgewickelt wurde. Insgesamt standen an die 24 WM-Gespanne am Start, der Großteil davon kam aus England und die Gespanne wurden
meist von Suzuki Motoren befeuert. Nächstes Jahr sollte es, wenn alles klappt, wieder so weit sein, dann donnern die WM Gespanne wieder im Rahmen des Oldtimer GP's über den Salzburgring, unbedingt zu empfehlen!
Hier noch einige Impressionen vom WM-Lauf: -24.jpg)
OSK, FIM, Rennleitung und Co diskutieren, wird gefahren oder nicht? -24.jpg)
WM Gespann ohne Verkleidung, genügend Reifen braucht man natürlich auch. -34.jpg)
Nicht nur die Fahrer und Zuschauer zogen sich warm an, nein, auch die Kameraleute hatten es nicht leicht.
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1 Startreihe, auf Startplatz 2 steht das Österreichische Honda Gespann von Moser/Wäffler -24.jpg)
1 Startreihe, auf Platz 3 stehen die Franzosen Delannoy/Guignard mit ihrem L.C.R. Suzuki Gespann. -24.jpg)
Pole Position im Superside Race, Tim/Tristan Reeves (GBR, Eastern Airways) auf Suzuki L.C.R.
-24.jpg) Nurbury/Parnell (36) Platz 14 in der Startaufstellung auf der Windle Suzuki
-24.jpg) Blick vor dem Rennen auf die erste Startreihe
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Kurz vorm Start zum ersten Superside Race am Sonntag -24.jpg)
Blick von oben auf die regennasse Strecke beim WM-Lauf -24.jpg)
Zieleinlauf beim Goldrace der Sidecar WM -24.jpg)
Päivärinta/Karttiala (Suzuki 44), die Sieger des Goldraces über 20 Runden, Mario Stropek überreicht den Siegerkranz -24.jpg)
Nach dem Rennen geht`s wieder hinein in die Boxen. -24.jpg)
Josef Moser und Üli Wäffler wurden 4e beim Goldrace und 3e beim Sprintrace -24.jpg)
Technische Kontrolle beim Gespann der Finnen (Platz 3) nach dem Goldrace -24.jpg)
Die WM Gespanne nach dem Rennen im Parce Ferme
Copyright:Text und Foto: Alex Linortner
(Puchclub-Hamburg) |