Die Arbeitsgemeinschaft der Puch- und  Oldiefahrer aus dem Europäischen Raum.
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Mit der 250er Puch am Schleizer-Dreieck:

        Classic GP Schleizer-Dreieck 2006

             Schleizer Dreieck

Rennsport vom aller Feinsten und noch vieles mehr gab's vom 23. - 25. Juni 2006 in der Rennstadt Schleiz zu sehen.

Schleiz ist eine kleine Stadt in Ostdeutschland, doch nicht umsonst wird man schon kurz vor Schleiz mit einem großen "Ortsschild": Rennstadt Schleiz; darauf aufmerksam gemacht, dass das nicht einen Stadt wie jede andere ist.

Nein, sogar ich als Österreicher kann sagen, Schleiz ist mit Sicherheit ganz was anderes als eine normal Stadt. Und jeder in Schleiz und Umgebung weiß, das hier fast jedes Wochenende auf der "öffentlichen" Straße keine LKW's daher donnern, sondern Rennfahrzeuge vom aller Feinsten.

Ob gerade Läufe zur IDM, EM, Sidecar WM, IHRO oder Classic Paraden oder sogar Auto Rennen stattfinden, auf der 3,805 langen Naturrennstrecke in Schleiz ist und war schon fast alles zugast, was im internationalen und nationalen Rennsport Rang und Namen hat.

 

Für jeden der die Strecke nicht kennt hier noch mal eine kurze Erklärung wie man sich das Schleizer-Dreieck vorstellen muss.

Die Rennstrecke in Schleiz ist keine normal Naturrennstrecke, auch nicht nur die älteste noch Befahrene in Deutschland, sondern mit Sicherheit auch eine der schönsten Rennstrecken, die ich je gesehen habe. Unter der Woche oder wenn mal gerade keine Rennen sind, fährt dort, wo normal um WM oder einfach Meisterschaftspunkte gefahren wird, der normale öffentliche Straßenverkehr. Das Schleizer Dreieck ist im Prinzip eine Rennstrecke wie jede andere, mit Boxen, Auslaufzonen, Vorstartbereich, Fahrerlager, Rennasphalt, etc...

Und das Schöne, die Strecke liegt im Grünen, einfach traumhaft und mit Worten kam aus zu drücken, man muss dort gewesen sein. Ursprünglich wäre die Strecke noch fast doppelt so lange, doch die alte Strecke bekam leider keine Genehmigung mehr, deshalb musste man sich was überlegen, denn man wollte diese wunderschöne Strecke auf keinen Fall verlieren, so wurde sie vor 2 Jahren verkürzt und umgebaut. Die alte Strecke führte sogar noch durch den Ort.

 

Speziell beim Classic GP 2006 gab es einiges zu sehen, 700 Starter, Rennmaschinen vom feinsten, Fahrerlager in der Wiese, die traumhafteste Strecke, interessierte Zuschauer, richtige Oldtimer Rennen, Teilemärkte und ich hatte die Ehre und fuhr mit der 250er Puch die Parade.

So durfte ich den Deutschen eine gut laufende SGS präsentieren. Doch ich sollte nicht die einzige Puch pilotieren, weiters noch am Start der Gerhard Mahlman mit der 125er TS und Georg Boschbach auf der S4. Leider konnte ich wegen Getriebe Problemen den 3 Lauf nicht zu Ende fahren, aber spaß hat trotzdem gemacht.

Die neue Strecke ist auch für unsere alten Rennmaschinen angenehm zu fahren, immer schön kurvig, mal links mal rechts, mal bergauf mal bergab, keine besonders langen gerade wie auf dem alten Kurs, wirklich eine schöne Strecke. Hat sehr viel Spaß gemacht, und die Klasseneinteilung war auch ganz okay, so konnte man mit der Puch auch ganz gut mitfahren mit den AWO's, DKW's, Adler's, Yamaha's und Co.

Hier einige Bilder dazu,

Impressionen von der Strecke, Bild 7,8 und 9 zeigt den alten Streckenteil:

 

         

Bilder 1 - 10

Alex auf Puch 250 SGS am Schleizer-Dreieck:

     

Bilder 13 - 18

 

Bild 19,

 Gerhard Mahlman und Georg Boschbach auf Puch

 

In 2006 the International Historic Racing Organisation celebrates it’s 20th Birthday and we are hoping for a season of spectacular races to mark this occasion.

 

IHRO Rennen:

Für alle die diese klassische Rennserie nicht kennen, die IHRO (International Historic Racing Organisation) ist quasi die Europameisterschaft für historische Rennmaschinen. Wobei mit käuflichen Replica's gefahren wird, Herkunftsland bei den 500ern hauptsächlich Viertakter aus England, wie Norton Manx, Seeley G50, aber auch eine 3 Zylinder Parton wurde vom Belgier Bart Gauwels eingesetzt. Es gibt 2 Klassen, die 350cc und die 500cc. Bei den 350ern wird hauptsächlich mit Aermacchi, Ducati und Norton gefahren.

Zum Rennen der 500 IHRO,

erste Startreihe bei den 500ern sah wie folgt aus, ganz rechts stand der Engländer Lea Gourlay, er fuhr mit der Petty Manx die Wahnsinnszeit von 1:41.657, absolute Bestzeit bei trockenem Training. Daneben stand mit Nr. 3 wieder ein Engländer, sein Name, Luke Notton, er fuhr mit seiner Seeley G50 ein Zeit von 1:44.215, also schon fast 3 sec. hinter der Zeit von Gourlay. Startplatz 3 war ebenfalls in Englischer Hand, und zwar der junge Michael Smith auf der Norton Manx, seine Zeit 1:45.083. Dann 0,6sec. dahinter der Belgier Bart Grauwels auf der Parton Replica, die ja auch Phil Read einsetzen wollte in Schleiz, wie schon im vorjahr, doch leider nicht am Start war.

So, das wäre mal die erste Startreihe im IHRO Rennen 500, als beste Deutschsprachige Fahrer sollten noch Reinhard Neumair aus Deutschland auf Startplatz 7 mit 1:48.7 und daneben auf 8. der schnelle Schweizer Roland Portmann auf der Seeley G50 mit einer Zeit von 1:49.5 erwähnt sein.

So, jetzt aber genug von der Startaufstellung, das Rennen über 14 Runden war reine englische Angelegenheit, Polemann Gourlay fuhr zwar mit 1:41.632 die schnellste Zeit überhaupt am Wochenende des Classic GP's in Schleiz, jedoch konnte er kein fehlerfreies Rennen fahren und musste so Smith mit der Manx den Vortritt lassen. Dieser feierte, wie bei den Engländern üblich, zwar noch ausgibig am Vortag bis spät in die Nacht, doch das sollte kein Grund sein für ihn sich das Rennen nehmen zu lassen. Mit einer Gesamtzeit von 25:05.27 nahm er seinen verfolgern in Form von Gourlay über 15sec. ab. Ebenfalls ungefährtet kam auf Platz 3 der Engländer Phillip Sharp ebenfalls auf einer Norton Manx ins Zeil. Es war kein besonders spannendes Rennen, lediglich um Platz 4 und 5 zwischen Osmo Partti (FIN) und Roland Portmann sollte es noch etwas spannend werden, das Duell konnte jedoch der Finne für sich entscheiden, und knapp dahinter zwischen Marc Michot (B) und dem Deutschen Neumair, der Bayer musste sich jedoch um 1,2sec geschlagen und mit Platz 7 beim Heimrennen zufrieden geben. Es kamen insgesamt 23 Fahrer ins Ziel, 7 vielen aus und 5 standen nicht am Start.

Beim 350 IHRO Rennen standen insgesamt 25 Fahrer am Start. Doch wie das bei den Engländern so üblich ist, fuhren die ganz schnellen dieser Klasse bereits schon im 500er Rennen, und die erste Startreihe war fest in englischer Hand und sah auch fast so aus wie bei den 500ern, auf Platz eins mit der Seeley 7R stand Luke Notton mit einer Zeit von 1:46.895, daneben Lea Gourlay (Aermacchi, 1:48.488), Platz 3. Michael Smith (Norton Manx, 1:50.337), ganz Links in der ersten Reihe noch Michael Carter (Norton 1:52.666). Doch, als dann der Polemann Luke Notton nicht am Start erschien, den Grund konnte ich leider nicht mehr herausfinden, war der Weg frei für die Einzigen beiden die im Rennen dauerhaft Zeiten unter 1:50 fahren konnten, Lea Gourlay und Michael Smith. Doch nach einigen Runden konnte Smith mit der Manx nicht mehr folgen und musste Gourlay mit der schnellen Italienerin ziehen lassen. Es schien ein sicherer Sieg zu werden führ Goulrlay, doch als er die 10. und vorletzte Runde einläutete, fuhr er noch sauber der Berg hoch, doch als er dann runter kam zur Spitzkehre gab sein Aermacchi den Geist auf und Lea war fürchterlich verärgert und schmiss die Maschine gegen die Strohballen. So konnte Smith seinen 2. Sieg am Renn-Sonntag feiern. Hinter Smith kam mit sage und schreibe 39sec. rückstand der Engländer Phillip Sharp auf der Tickle Manx ins Ziel. Über Platz 3. durfte sich der Belgier Marc Michot (Aermacchi freuen. Bester Deutscher wurde Reihard Neumair (Seeley 7R) auf Platz 5, sein Landsmann Wolfgang Esche, der ein sehr gutes Rennen fuhr, kam noch auf Platz 7. Die einzige unverkleidete Maschine im Feld, die AJS 7R Replica (ohne Seeley Rahmen) von Alan Windsor aus England kam auf Platz 14.

16. Fahrer kamen ins Ziel, fünf vielen aus, vier kamen nicht zum Start und die Gesamtzeit des Siegers Smith: 20:33.961.

Impressionen der IHRO Klassen:

 

Bild 20

Abnahme

 

Bild 21 u 22

350cc und 500cc Manx bei den IHRO

 

Bild 23

 

Die Engländer bei einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen

 

Bild 25

 

Da muss man durch, erst dann gehst zum Vorstart und den Boxen

 

Bild 27

Vorstart, kurz vor 350 IHRO Training

  

Bild 30-31-32

Eine kleine Runde rauf und runter mit dem schnellsten der 500er und 350er, Michael Smith und seiner Manx

 

Bild 33

Gleich geht raus für die Starter der 350 IHRO

 

Bild 34

Die Verfolgergruppe im 350er IHRO-Rennen 2

 

Bild 35 u 36

Nach dem Rennen, Reifen und Motorrad vom Sieger Michael Smith (GB)

 

Das Fahrertraining für Fahrerinnen und Fahrer klassischer Motorräder bis Baujahr 1979 

Grab the Flag,

 

das einzige Mal das diese Serie 2006 in Deutschland gastiert, sonst wird diese Meisterschaft hauptsächlich in Ost-Europa ausgetragen. Gefahren wird auf Geschwindigkeit und in 10 verschiedenen Klassen, wobei beim Rennen einige zusammengelegt werden. Bei dieser Serie kann eigentlich jeder teilnehmen der ein schnelles altes Motorrad hat und damit gerne auf der Rennstrecke fährt.

 

Schauen wir uns eines der insgesamt 6 Rennen zur Grab the Flag Serie noch etwas genauer an. Und zwar das der Klasse Vintage (bis 1930), Postvintage ( vorkrieg) und der Seniorklasse, die drei Klassen wurden zusammengelegt und es waren insgesamt an die 30 Fahrer genannt.

In dieser Klasse gibt es genau 4 Leute, die normal dieses Rennen in Schleiz unter sich ausmachen müssten, und genau so war es auch. Einmal wäre das der Sebastian Gutsch aus München auf seiner schnellen BMW R 5 SS, der auch beim Rennen auf der Pole stand. Daneben in der Startaufstellung der sympathische Engländer Mike Farrell auf seiner Rudge Ulster,  dann der dritte schnellste Mann im Training der Thomas Fritsch aus Maishofen bei Zell am See mit seiner Norton Inter, und zu guter Letzt der Deutsche Christian Engelhardt mit einem der außergewöhnlichen Maschinen bei der Grab the Flag, einer 1929 (und so schaut sie auch aus) Norton 18 500.

 

Und diese besagten Fahrer samt Maschinen haben es in sich, die Vier fahren in ganz Europa herum mit ihren Maschinen, der Sebastian Gutsch ein Bekannter der Szene, er fuhr Unteranderem schon mit seiner BMW in Goodwood, in den USA, und und und. Er ist ein ganz schneller und die BMW läuft fast immer und es kommt auch nicht gerade selten vor das Mal der Zylinder Kopf seiner Boxer am Boden streift.

 

Mike Farrell, er kam am Freitag etwas verspätet an, da er am Anfang gar nicht wusste, ob er überhaupt kommen könnte. Doch keine Kosten und Mühen gescheut kam er nach einer langen Reise von Chester in England nach Deutschland mit dem Wohnmobil an. Im Gebäck seine 17 jährige Tochter, die schnelle 500er Rudge Ulster und die seltene 500er Werks Rudge aus 1935. Die Werks Rudge kam nicht zum Einsatz, dafür aber die Ulster, es gab zwar wieder einiges zu schrauben, da der Motor erst kurz zuvor fertig geworden ist, doch mit Startplatz 2 konnte man sicher zufrieden sein.

 

Thomas Fritsch, einer der ganz schnellen der Szene, er ist ja auch gleichzeitig Veranstalter der Großglockner Trophy und ihm hab ich es auch zu verdanken schon zweimal auf einer seltenen 250er TT-Replica Rudge zu sitzen und zu fahren. Leider hatte er bei der letzten Glockner Trophy eine nicht ganz so netten Unfall mit seiner Inter, doch in Schleiz war schon wieder alles vergessen. Doch die Norton lief nicht Ideal, in Training nicht und im Rennen sollte auch was dazwischen kommen.

 

Christian Engelhardt, hat mit seiner Norton 18 sicher etwas ganz Besonderes, man möchte meinen die Norton sein nur zum Anschauen da, da sie in einem sehr originalem Zustand ist, und man käme nie auf die Idee jemand könnte mit sowas gegen eine Sau schnelle Boxer BMW oder die Inter vom Thomas mithalten, doch der täuscht sich, und zwar gewaltig, die Norton geht verdammt gut, und auch der Fahrer hat's drauf.

 

So, nun hätten wir mal die 4 Hauptakteure dieses Rennen etwas vorgestellt. Und wie sah es dann beim Rennen aus?

Naja, fast wie erwartet zog Gutsch mit der BMW vom Start weg davon, dahinter kam Farrell auf der Rudge, Fritsch auf der Norton und Engelhardt ebenfalls auf der Norton. Im Laufe des Rennens konnte sich Gutsch etwas absetzten von Farrell, und Fritsch bekam Probleme mit der Zündung seiner Norton und musste Engelhardt ziehen lassen. Doch Engelhardts Abstand zu den beiden führenden war schon zu groß um da noch rann zu kommen, gar nicht mal mehr dran zu denken, denn die beiden fuhren was geht.

Doch was war noch weiter hinten los, naja, nach Fritsch kam der nächst schnellste Österreicher erst auf Platz 13, der Michael Schneider aus NÖ auf einer der 4 Ariel die in dieser Klasse aus Österreich am Start gebracht wurden. Er fuhr Zeiten um 2:22, im Vergleich, die Spitze fuhr Zeiten um 1:56/57. Farrell wäre mit seiner schnellsten Zeit sogar bei den 500 IHRO in der Startaufstellung auf Starplatz 16 von 35 gekommen, mit dem Starrahmen vorkriegs Rudge gegen die Manx Replicas, Respekt Mike.

Aber wieder zurück zum Rennen, der einzige nicht deutschsprachige Fahrer dieser Klasse, Paul Debets aus Holland mit seiner Norton kämpfte in der Zwischenzeit auf Platz 9. darum nicht auch noch überrundet zu werden, und er sollte es auch noch schaffen, als 9. Platzierter noch als Letzter in einer Runde mit den Siegern zu bleiben. Aber zurück zur Spitze, die letzten beiden Runden sollten die des Engländers sein. Mit beginn der letzten Runde war Farrell mit der Rudge der BMW von Gutsch schon dicht auf den Fersen. Letzte Runde, aus dem nichts tauchten die beiden in der Start / Zielkurve nebeneinander auf und am Ende sollte es aber nur ganz knapp für den Engländer reich, 0,2sec. Gutsch führte das ganze Rennen und in der Zielgeraden kam Farrell noch vorbei, was für ein Rennen. Am Schluss des Rennes, welches über 8 Runden führte, sah es dann wie folgt

aus:

 

1.   Farrell                 GB      Rudge           16:00.26

2.   Gutsch               GER   BMW              16:00.43

3.   Engelhardt        GER   Norton          16:47.77

4.   Fritsch                AUT    Norton          17:00.79

5.   Johne                 GER   Triumph        17:05.57

6.   Knauf                  GER   DKW              17:08.32

13. Schneider         AUT    Ariel               +1 Runde

 

Hier einige Impressionen zum Grab the Flag Rennen der Klassen Vintage, Post Vintage und Senior:

 

Bild 37

Mike Farrell bei schrauben an seiner 500er Rudge



Bild 38

Thomas Fritsch ebenfalls beim schrauben an der Norton

 

Bild 39

Dafür muss auch Zeit sein, Mike (Re.) gibt gerne Auskunft.

 

Bild 40

Vorstart, v.l.n.r.: Seffer (Triumph), Fritsch, Engelhardt, Farrell

 

Bild 41

Ja Ja, nicht nur in der MotoGP gibst schöne Gridgirls

 

Bild 42

1. Startreihe, Farrell (51), Fritsch (14) und Engelhardt (5)

 

Bild 43

2. Startreihe, v.l.n.r.: Knauf (DKW 600), Seffer (Jap), Diehl (Triumph) und Greil (BMW)

 

Bild 44

Ab und zu ist sogar das Knie am Boden, Mike mit der 500er Rudge in der ersten Kurve nach Start-Ziel, diese Kurve ist etwas wellig aber sehr schön zu fahren.

 

Bild 45

So muss ein Reifen einer Vorkriegs Rudge mit Stahlrahmen nach dem Rennen ausschauen!

 

Bild 46

So sehen die glücklichen Sieger aus.

 

 

 

Was gab es noch zu sehen, Unteranderem den Heinz Rosner, der mit der Werk`s MZ 250 die Post Classic Rennen fuhr und dabei trotz seines Alters noch eine gute Figur machte. Ebenso zu sehen im Fahrerlager gab`s die 500er König Rennmaschine mit 4 Zylinder Boxer Motor, aus Holland kamen einige schöne Yamaha's und NSU's die da standen wie gerade frisch aus dem Werk. Schöne Vorkriegsrennmaschinen wie einige Moto Guzzi's, oder die Scott vom Johann Föttinger und die Triumph Tiger vom Hannes Asamer aus Österreich, wir waren bereits am Donnerstag zusammen angereist. Die Scott vom Johann funktionierte im Großen sehr gut. Die Triumph vom Hannes kam insgesamt nur 3 Runden, beim ersten Lauf ging die Fußdichtung, beim 2en der Ölschlauch, und beim 3 ten spuckte die Triumph nur noch Öl, aber so richtig viel, weshalb er schlussendlich nicht auf die Strecke gelassen wurde.

 

Ebenfalls im Fahrerlager gesehen:

Eine Eigenbau 6 Zylinder Honda, nach Vorbild der Werks Honda Six, der Name des Erbauers, Roland Agoston aus Ungarn, der ja bekanntlich die Honda RC 181 (wie seinerzeit von Redman gefahren) nachbaute, Redman ist mit dieser Replica auch noch öfters zu sehen. War ganz schön anzuschauen, jedoch halt kein Vergleich mit der echten Six, lief auch nicht unbedingt überwältigend. Keine Chance im Rennen der Post Classic gegen den schnellen Engländer Tony Smith mit der Yamaha TZ 350 und Co. Nicht mal gegen die 250er Maico, die verdammt weit vorne mitmischte.

So aber wieder zurück zum Fahrerlager, an Vorkriegsmaterial zum Beispiel eine Schüttoff 350 aus 1927, oder die schnelle Gilera 600 von Gerhard Spychala, den kleinen und netten Schweizer Christian Gobeli und seine Rudge Ulster...

 

Oder die kleinen 50er wie die Kreidler Van Veen oder Simson und so weiter. AWO RS, MZ RE, NSU Sportmax, CZ, IFA, eine MBA von Robert Zwiedl aus Österreich, Benelli's, einfach alles, was das Herz eines Motorsportfan's begehrt.

Einfach eine klasse Veranstaltung und super aufgezogen, echt Respekt vor dem, was dort geschaffen wurde!

Hier noch zum Abschluss einige Bilder vom Classic GP 2006:

 

Bild 47

Heinz Rosner (re.) und seine MZ RE aus 1967

 

Bild 48

König Zweitakt Boxer

 

Bild 49

Yamaha's aus Holland

 

Bild 50

Schöne Moto Guzzi Condor von T. Hentschel

 

 

Bild 51

Gleich geht`s raus für die Fahrer der Vorkriegs Parade.

 

Bild 52

Unser Lager, v.l.n.r.: Triumph, Hannes, Scott, Puch und Johann.

 

Bild 53

Die Scott verliert Öl, naja, soll sie ja auch, is ja ein Engländer, oder ...

 

Bild 54

Filmaufnahmen für "Faszination Oldtimer" im Regionalfernsehen

 

Bild 55

Da geht`s steil bergab und dann ganz eng nach Links.

 

Bild 56

Gehört leider auch dazu.

 

Bild 57

Tony Smith (GB) Yamaha TZ 350, Sieger Rennen Post Classic

 

Bild 58

Grab the Flag Rennen

Das Fahrertraining für Fahrerinnen und Fahrer klassischer Motorräder bis Baujahr 1979

 

Copyright
Puchclub-Hamburg

Text und Foto: Alex Linortner
Fotos: auch  Jürgen Mueller. www:schleizer-dreieck.de

letzte Aktualisierung: 12.01.2007 -S.(56)-