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10. Int. Tauplitzalm Bergpreis 2006 Der 17. und 18. Juni 2006 ging als ein Datum in die Geschichte ein. Denn an diesen sonnigen Sommertag, ging in Bad Mitterndorf, genauer gesagt auf der Tauplitzalm Alpenstraße, ein ganz besonderer Bergpreis über
die Bühne. Nämlich genau der 10. Int. Oldtimer Bergpreis auf die Tauplitzalm. Dieses Jubiläum musste natürlich auch standesgemäß gefeiert werden. Auf Grund dieses erfreulichen Anlasses wurden am Freitagabend nochmal alte Videos und Fotos der bisherigen Veranstaltungen im Gasthaus gezeigt, ebenso wie jedes Jahr natürlich auch wieder ein erstklassiges Buffet für die
Teilnehmer im nahe gelegenen Örtchen Bad Mitterndorf, wo es für alle Teilnehmer, welche schon seit beginn an dabei waren, das heißt schon 10-mal dabei sind beim Bergpreis, ein wunderschönes Erinnerung`s Geschenk gab. Es sollte aber auch gesagt sein, dass es nur 6 Leute waren, die, von jährlich über 200 Starter, wirklich bei allen 10 Veranstaltungen dabei waren. Unter Ihnen auch mein Vater, August Linortner. Er
fuhr auf der Tauplitz schon mit vielen verschiedenen Motorrädern, wie einer Sarolea aus 1929, Moto Guzzi, aber hauptsächlich Puch, so auch heuer mit der Puch 175 SV. Man sollte aber vielleicht auch erwähnen das Es auf der Tauplitz eigentlich noch nie eine Veranstaltung gab, wo es an allen beiden Tagen wirklich schön war, sprich so, wie man sich das vorstellt, so mit Sonne und trockener
Straße. Doch genau heuer, zum 10. Jubiläum, da war es sogar nicht nur an den beiden Hauptveranstaltungstagen, sprich Samstag und Sonntag, sondern auch schon am Freitag bei den "Inoffiziellen" Trainings so richtig schön. Wo es doch gerade in Österreich die Wochen zuvor nur Regen und nochmals Regen gab. Die 10. Veranstaltung, das heißt auch das man mal ruhig auch auf das
zurück blicken kann, was seit 1997 schon auf der Tauplitz alles los war. Aber nicht nur seit 1997, als der 1. Int. Tauplitzalm Bergpreis gestartet wurde, sondern auch auf das, was zuvor war. Schon in den sechziger Jahren fanden auf der Tauplitz Rennen statt, jedoch noch richtige Rennen. In jener Zeit war die Tauplitzalm Alpenstraße Austragungsort der Berg-Europameisterschaftsläufe. Am 2. Tauplitzalm Bergrennen
1967 fuhren schon namhafte Fahrer wie Rudi Thalhammer auf Aermacchi, Alois Hofer auf der 250er Werks Puch, Franz Fagerer auf Bultaco und viele, viele mehr die Tauplitz im Renntempo hoch. Und seit dem hat sich irgendwie nicht viel verändert. 1997 beim 1. mal starteten z.b schon 98 Motorräder, Rennmaschinen, Renngespanne und Beiwagen und 16 Autos bis Baujahr 1973. In diesen 10 Jahren waren
schon unteranderem Fahrer und Maschinen am Start wie AJS 7R, NSU Sportmax, Rudge TT Replica, NSU Bullus SS, DKW 250 SS, Moto Guzzi Dondolino, die Puch Type 262 RS, Matchless G50, Norton Manx, BSA Rob North und Fahrer wie August Auinger, Wolfgang Stropek, Hans Fürböck, Franz Fagerer, Karl Zach, Sigi Wartbichler, Hans Braumandl, Sepp Haas,... Was man da geschaffen hatte, hat man auch heute
noch einem großem Teil 2 besonderen Personen zum Verdanken, dem Hermann Eisenbauer aus NÖ, in seinem Besitz sind Unteranderem heute noch Puch Rennmaschinen wie eine Puch Bultaco 250, die legendäre Puch 262 2 Zylinder RS (die ehem. Ersatzmaschine von Alois Hofer), eine Puch 250 SGSS und viele weitere wertvolle Stücke. Ebenfalls nicht unbeteiligt auf der Tauplitzalm, der unvergessene Prof. Helmut Krackowizer,
der leider schon verstorben ist, und viele weitere. Wer Bergstrecken liebt, der muss die Tauplitz mal hochgefahren sein, denn diese wunderschöne 9km lange Alpenstraße zieht wie schon gesagt seit Jahren weit über 200 Teilnehmer aus ganz Europa an, so waren nicht nur schnelle Österreicher Stammgäste auf der Tauplitz, auch internationale Größen fuhren schon die Tauplitz hoch, unter ihnen auch
Jim Redman (mehrmaliger Weltmeister auf Honda), er fuhr 2004 mit der Replica seinen in den 60er Jahren in der WM werksmäßig eingesetzten Honda RC 181 aus 1966, mit im gebleckt weiter 2 Honda RC 181, eine davon fuhr der auch der Erbauer dieser Replicas, Roland Agoston aus Ungarn. Bild: Redman
 Ebenso schon zugast aus England der englische Bergmeister und Fahrer der TT, Andrew Bennett, er fuhr die Benelli 4 Zylinder 250er Rennmaschine den Berg hoch. Bild: Bennett
 Ein Stammgast und fast immer der schnellste auf der Tauplitz, der Martin Loicht aus Wien, meist auf Yamaha 2 Takt geschossen unterwegs. Über diesem Rennfahrer, der schon öfters auch gerne mal auf der TT fährt oder in CZ bei den Straßenrennen könnte man sicher ein Buch schreiben, nur selten wurde er geschlagen, da
mussten schon ganz schnelle Schweizer kommen. Bild: Loicht
 Auf der Tauplitz ist sicher für jeden ausreichend was dabei, für die Rennfraktion, für Fans einer bestimmten Marke, für die gemütlichen Oldtimer wie die kleinen Puch's oder die Originalen Vorkriegs Maschinen hauptsächlich englischer Herkunft, für Fans von schnellen Puch's, Renngespanne, Beiwagen und sogar Autos.
Aber das wahre Kernstück dieser Veranstaltung sind sicher die Rennmaschinen, die auch heuer wieder in Hülle und Fülle am Start waren. An Vorkriegs Maschinen z.b. Willi Jaberg aus der Schweiz mit einer Motosacoche F50 aus 1934, Christian Gobeli mit der Rudge Ulster 500, Manfred Schweiger und die Scott Power Plus aus 1930, Thomas Malzner fuhr die Rudge TT-Replica aus 1933,
Johann Winkler die schnelle Puch S4 250 und sicher eine der besonderen Maschinen wurde von Johannes Asamer gefahren, die Originale Ariel VG 500 de Luxe, eine wunderschöne unrestaurierte Maschine aus 1930. .JPG)
Rudge TT-Replica aus 1933 von Thomas Malzner.
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16, Will Jaberg aus der Schweiz auf der Motosacoce und 15, Hans Sögner auf Norton 500 beim Vorstart. Weitere schnelle Leute kamen aus der Schweiz, wie zwei Gilera's von Andreas Iten (Piuma 500) und Heinz Pfenninger (San Remo 500). Mike Zweifel auf der Yoshimura Honda 500,
oder Urs Kaufmann mit der Eglie Honda 500 und 450. Aus Deutschland kamen Unteranderem 2 NSU Sportmäxe, Aermacchi's, Ducati 175 Desmo, Willi Koller und seine Moto Guzzi Cortini 500 und viele viele mehr. Was auch immer sehr schön ist, ist, wenn Leute keine Mühen und Anstrengungen scheuen, um diese Veranstaltung zu erreichen, wie Sonja Winkler mit Freund
Karl Heinz aus dem Vorarlberg. Sonja fuhr die Puch 250 TF und Ihr Freund die Puch 175 SV. Die beiden fuhren mit den 50 Jahre alten Puch's vom Burgenland bis zur Tauplitz, und das verdient sicher Anerkennung, deshalb hier ein kleines Interview mit der Sonja: 
Alex: Ihr seit vorher noch nie bei Veranstaltungen dieser Art gewesen, was war der Grund für Euch auf die Tauplitz zu kommen? Sonja: Ich wollt immer mal auf so eine Veranstaltung, fand aber nie den passenden Rahmen. Wenn man grad gar niemanden kennt, ist es nicht einfach als "Fremder" aufzutauchen. Da ich aber dich
im Vorfeld "kennengelernt" habe, dachte ich, wenn alle Stricke reißen, kann ich mich an dich wenden - wenn man jemanden braucht. Alex: Es ist ja bekanntlich nicht gerade ein Katzensprung von Vorarlberg nach Tauplitz, und schon gar nicht mit zwei Puch's, wie ist es Euch mit so alten Maschinen gegangen, den weiten weg hin und zurück?
Sonja: wie es uns und den Maschinen ergangen ist? Der TF eigentlich ganz gut, die SV hatte da so ihre Probleme. Bei der TF ist der Regler nicht ganz in Ordnung gewesen, dass wussten wir. Sobald ich das Licht eingeschaltet habe, wurde die Batterie leer. Bei der SV war ein elektr. Regler drinnen, da war es besser. Nun, als ich in einem Tunnel das Licht einschalten
musste, wurde die Batterie immer schwächer. Abwärts war das irgendwann ein Problem. Sobald ich das Gas wegnahm, starb sie ab. So haben wir in Bischofshofen die Batterien gewechselt, und beide liefen wieder super. Am letzen Pass, dem Pötschen Pass hatte die Sv einen Reiber. So fuhren wir mit so etwa 50 km/h bis nach Bad Mitterndorf. Dort haben wir zuerst mal übernachtet und darüber geschlafen. Am nächsten Tag waren die Vermieter
so nett und haben uns ihr Werkzeug und Garage zur Verfügung gestellt. Der Vermieter wusste auch eine Adresse von einem Herrn, der mehrere SV hatte und sogar bereit war, uns einen Kolben zu geben. Dass der Kolben etwas zu klein ist, haben wir erst nach dem Einbau bemerkt. So führte uns der Weg wieder zurück nach Irdning, zum Herrn Erich Riedner, der uns seinen Zylinder, Zylinderkopf und Kolben im Austausch gegen unseren kaputten
gab. Zurück nach Bad Mitterndorf - Einbau in 18 Minuten, bis der Motor lief. Die SV lief dann wieder super! Wir haben noch in der Garage ein Ladegerät gefunden. Leider nur für 12 Volt. So haben wir beide Batterien zusammengehängt um die Meine wieder aufzuladen. Fazit: Wir konnten beide am Rennen teilnehmen.
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Alex: Wie hat es Euch gefallen auf der Tauplitz? Sonja: War eine super Veranstaltung. hat mir sehr gut gefallen. Die Abendveranstaltung fiel etwas "lasch" aus.
Alex: Was haltet Ihr von der Organisation und dem Starterfeld auf der Tauplitz?
Sonja: Die Organisation ist eigentlich super. Vielleicht wäre ein Preis für den am weitesten gereisten Fahrer angebracht gewesen, wir hätten uns sicher gefreut. Alex: Und zum Schluss noch, kommt Ihr wieder nächstes Jahr?
Sonja: Ich komm bestimmt wieder. Eigentlich möchte ich schon auf den Loser wieder kommen. Doch das mit den 50 km/h Richtzeit find ich doof. 
Ich selber fuhr bei den ersten beiden Läufen mit der Puch 250 SGS und am
Sonntag beim 3. Lauf mit der Puch 175 SVS, leider wurde mir beim letzten Lauf mit der 175er der Schwimmer locker, aus diesem Grund konnte ich leider den 3. Lauf nicht zu Ende fahren. Spaß hat es trotzdem gemacht, und ich glaube sicher wieder mal nicht nur mir, sondern auch allen anderen Teilnehmern, die sicher wieder kommen werden, zum 11. Int. Tauplitzalm Bergpreis 2007!
Bilder von Alex:
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.jpg) .jpg) Hier noch ein paar Impressionen in Form einiger Bilder: .JPG)
Puch 250 TFS
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Gespanne im Ziel
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Gilera 500 aus der Schweiz .JPG)
Puch 125 RS
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Martin Loicht mit Familie .JPG)
Horex 500 Renngespann
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August Linortner Puch 175 SV .JPG)
Alois Fischer, Puch 125 SL
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Jörg Sehorz, BSA .JPG)
Michael Hasch, Ducati
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Martin Loicht, Yamaha 250
.JPG) J. Steinbrenner, Honda 500
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Honda Four 500 .JPG)
Manfred Müller, Harries 350 .JPG)
Eichinger, Yamaha TZ
.JPG) P. Langer, Suzuki 250 .JPG)
Fritz Feier, Kreidler RS 50 .JPG)
Alois Maxwald, Honda 500 .JPG)
NSU Sportmax 250 .JPG)
Text und Foto: Alex Linortner
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