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Der Puch-Motor

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Funktionsweise des Puchmotors

Puch 500N - 1933

Puch 500 N -Baujahr 1933

Weltrekord Versuch 1946/47

In den Jahren 1946/47 entstanden im Versuch drei vermeintlich identische Sportmotoren

 

 

 

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    Umbau einer Puch TF 250cm³

    Ausgang des Umbaus war ein alter TF-Zylinder.

 Da nur 400 Stk TFS in Graz erzeugt wurden und einige die noch überblieben in den Museen rumstehen dachte ich mir warum sollte nicht ein Versuch mit einem Anbau eines zweiten  Vergasers  versucht werden.

1.Habe die im Wege stehenden Kühlrippen abgefräst und

2.einen zweiten Kanal auf der rechten Seite ausgefräst,

3.der Ansaugstutzen wurde erst mit Holz angefertigt und

4.dann zwei Hälften aus 2,5mm Blech nach dem Holzmuster gebogen und verschweißt.

5.Der so vorbereitete Blechkanal an die Ausfräsung angepasst und der ganze Zylinder zwei Stunden im Backrohr auf ca.300°C erwärmt anschließend auf eine vorgeheizten Kochplatte gelegt und mit  Silberlot eingelötet, um keine Löttropfen auf die Zylinderwand zu bekommen, wurde der Blechkanal vor der Erhitzung  mit Feuerfestem Cerafell ausgestopft und die Zylinderwand mit Asbestersatz geschützt.

6. die fehlenden Kühlrippen wurden aus 2,5 mm Blechen angefertigt und nachträglich auf die zu kurzen Kühlrippen mit Silberlot angelötet.

7. Der so vorbereitete Ansaugkanal hat die 12 Winkelgrade, wie der linke.

8. Nach Abschluss der ganzen Arbeiten habe ich den Zylinder noch mit einem 800°C hitzebeständigem Spray lackiert.

9. Jetzt wird noch durch die Zylinderkopf-Kühlrippen die Zweivergaserwippe angefertigt.


Habe mit meiner TFVS ( Teleskop Federung Versuchs Sport ) heute die erste Ausfahrt unternommen, alles ist in Ordnung und läuft über meinen Erwartungen.

Beschreibung TFVS Vergaserwippe:
Der Zylinderkopf habe ich auf einen Bohrmaschinentisch aufgespannt und um 90° gedreht, mit einem verlängerten 6,5mm Bohrer wurden die Kopfkühlrippen quer durchgebohrt, die äußeren zwei Kühlrippen wurden auf 10mm aufgebohrt, die Führungen aus 10mm Ms mit einem Gewinde inkl. Gegenmutter 10x1,25mm wurden in diese 10-mm-Löcher eingeschraubt und mit Sicherungsgehl befestigt. Die Wippenachse ist aus 6mm Silberstahl, die linke Wippe und die Befestigung für das Drehgriffseil an der Achse hart angelötet, an der rechten Seite ist eine Druckfeder angebracht, die zum Ausgleich der Dehnungen dient. An der rechten Seite ist der Einstellring für die Wippe und zugleich die Fixierung der Wippenachse.
Die beiden Messinghülsen oberhalb der Vergaser dienen zur genauen Einstellung der Schieber,
es muss als Erster der linke Schieber 75% öffnen dann darf sich erst der rechte Schieber öffnen,
um die Schieber an diese Situation anzupassen habe ich die original Schieberfedern auf Federn mit 0,8mm geändert beim linken Vergaserschieber ist das Gasseil so lange das Es bis zur Unterkante des Schiebers reicht, dort wurde auch eine Druckfeder mit dem doppelten Durchmesser des Seiles eingebaut so kann der linke Vergaser auf 75% geöffnet werde erst dann kommt der rechte.


Bei der Probefahrt war alles in Ordnung, die Kurbelgehäusefüllung ist mit dem zweiten Vergaser um einiges mehr was sich auch bei der Geschwindigkeit bemerkbar macht sie ist ca. um 15-20% höher
nach Tacho 125 km/h, auch am Berg ist der Durchzug sehr gut (auf Drehzahl halten dann zweiten Vergaser dazu und die Kraft ist um vieles besser als vorher), wenn das Gas richtig dosiert wird, aufreißen der Schieber ist nichts und Wunder gibt es auch bei den alten Maschinen keine.
 

Puch TFS 250 Tuning 1

Puch TFS 250 Tuning 2

Puch TFS 250 Tuning 3

Puch TFS 250 Einlasskrümmer rechts

TF Zylinder Einlasskrümmer

Tuning Diagramme

TFS 250 Strömungsquerschnitt

TFS 250 Tuning Diagramme

Puch TFS 250 Ansicht einer Vergaserwippe

Puch TFS 250 Ansicht einer Vergaserwippe

Puch TFS 250 Einzelteile einer Vergaserwippe

Puch TFS 250 Zylinderbohrung rechts


Copyright: www.puchclub.de / Ernst Hübel©

letzte Aktualisierung: 13.03.2009 -S.(36)-

 

 

 
 
 

 
 

 

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