Die Arbeitsgemeinschaft der Puch- und  Oldiefahrer aus dem Europäischen Raum.
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zu Anfang etwas  Wissenswertes über 50 cc Mopeds

Hier hätte ich eine Originalzeichnung aus einem Sammlertypenschein der in Steyr / Puch gefertigten " STYRIETTE ". Dieses interessante, vielen unbekannte Mofa feiert heuer seinen 70. Geburtstag und man kann es daher bestimmt als Urahnen der nach dem Krieg so erfolgreichen Puchmopeds und bis jetzt anhaltenden Mopedbooms bezeichen !



Ein Urahn der Mopedgeschichte wird heuer 70 Jahre

Puch – STYRIETTE eröffnet 1939 den Mopedboom



Baujahr 1939

Beginn des Moped – Zeitalters,

Motor Bauart Puch, 1 Nasenkolben, Bohrung 40 mm, Hub 48 mm, Hubraum 60 ccm, Leistung bei 4050 1 / n ca. 0,6 KW. Der Rahmen wurde aus dem berühmten Steyr-Waffenrad abgeleitet. Das Rahmenbrustrohr wurde zweidimensional ausgefertigt, die Vordergabel aus gepressten Stahlblechscheiden mit Zentralfeder. Dadurch waren die Fahreigenschaften wurden dadurch deutlich verbessert. Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit betrug auf ebener Fahrbahn 30 KMH.

Natürlich wurden aufgrund der damals tragischen Ereignisse, keine sehr große Serie mehr aufgelegt, ich glaube so an die 2000 Stück.

 


Die Puch - Mopeds
von 1954 bis 1987

Fahrrad mit Hilfsmotor lautete in der Wiederaufbauzeit der Name der Mopeds. Diese Fahrzeugklasse war steuer- und führerscheinfrei. Die Konstruktionsarbeiten für das 1 Puch Moped vom Typ MS 50 wurden im Herbst 1952 in Angriff genommen. Im Sommer 1954 stellte man der Presse bereits das Moped als Vorserienfahrzeug vor, ein Quartal später kam es schon auf dem Markt. Das Moped war in Europa sehr von den kaufern gefragt, das gab auch die folgen das fast alle großen Motorradfabriken Mopeds herstellten.

Die Gesetze am beginn der "Moped Epoche"

Land Kg.limit Hubr. Begrenzung Bauart km/h

De   33       50cm³            ab 1955 40

F,I,NL,P      50cm³

A             50cm³            ab 1955 40

In Schweden gab es nur eine Begrenzung von 0,75PS.

Außerdem muss das Fahrrad mit Hilfsmotor alleine mit Pedale betrieben werden können. Die Gesetzesanpassung an die tatsächlichen Gegebenheiten erfolgte sehr langsam.1955 wurde in Deutschland die Möglichkeit gegeben anstatt der Pedale Kickstarts anzubringen (Mokick) Am 01. April 1961 trat eine neue Führerscheinpflicht für Mopeds in Kraft. Die großen deutschen Hersteller und Puch, einigten sich auf eine Leistungsgrenze von 6,25 PS.1966 wurde die neue Fahrzeugart Mofa erschaffen. Puch war über Jahre 30 in vielen Exportländern Marktführer. Die Qualität und das hohe Image der Puch-Mopeds sind unbestritten. Die Alltagstauglichkeit, und das sparen an Schnick-Schank, waren einst das Kennzeichen der Puch- Mopeds. Dies war der komplett richtige Weg zum Erfolg. Die 70er-Jahre war das letzte erfolgreiche Jahrzehnt für Puch und die großen deutschen Hersteller. Doch dann ging es immer weiter bergab. Im Februar 1987 kam die Trauriege-Nachricht vom ENDE der Zweiradproduktion in Graz, nachdem in den Jahren zuvor schon einige Moped Hersteller in Konkurs gingen. Der italienische Piaggio - Konzern kaufte den Motorrad Bereich von Steyr Daimler Puch. Seitdem werden die österreichischen Mopeds in den dessen Werken produziert, diese haben aber kaum noch etwas mit Puch zu tun.


Puch 250 ADP, Bj. 1935

Die Maschine unseres Mitgliedes Volker Iserhoht


 

Puch 250 TF

Diese Bilder und Texte werden mit freundlicher Genehmigung von Harald Hubler ins Netz gestellt.

 

Diese Puch 250 TF, Baujahr 1953 ist ein Erbstück meines Vaters. Das Motorrad wurde 1955 mit rund 10000 km Laufleistung gut eingemottet und überstand die Zeit bis zum Jahre 2002 fast unbeschadet. Nur der Tank war durchgerostet und musste ersetzt werden. Alle anderen Teile am Fahrzeug bis auf den Rückspiegel sind original. Auch die Lackierung ist noch im Originalzustand.
Das Motorrad war für die damalige Zeit recht modern: Die TF besaß, wie der Name schon sagt bereits eine Teleskopgabel, eine Hinterradfederung und Getrenntschmierung. Der 250ccm Doppelkolbenmotor leistet 12 PS und zeichnet sich besonders am Berg durch ein kräftiges Durchzugsvermögen aus.
 

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letzte Aktualisierung: 24.10.2004 -S.(23)-


 

 

 
 
 

 
 

 

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Aus einem Haufen Schrott soll sich was entwickeln!

Der Werdegang einer erfolgreichen Arbeit

 

Rennmaschinen250