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Max Reisch’s Erstdurchquerung Hinterindiens nach China mit einem Automobil
Nach seinen Alpenfahrten auf PUCH 175 in den Jahren 1930/1931, nach der Erstbefahrung der nordafrikanikanischen Sahara mit der österr. Puch 250 (1932) und nach der legendären Indien-Expedition 1933 auf Puch 250 erarbeitete Max Reisch ein neues Projekt: „Mit dem Motorrad nach China“. 1934 fusionierte
jedoch Puch mit STEYR und die Direktion der neuen Steyr-Daimler-Puch AG stellte dem erst 22-jährigen Verkehrspionier ihr neues Auto, den STEYR 100 zur Verfügung. So wurde nichts aus der PUCH-Motorradfahrt….
Mit seinem Begleiter Helmuth Hahmann (Ingenieur und Kameramann) ging es auf eigenen Spuren wieder
nach Indien, diesmal aber über Afghanistan und den Khayber-Pass, wobei vorher die Syrische Wüste bezwungen werden musste. Nach der Durchquerung des Indischen Subkontinentes ging es durch die Dschungel von Siam, Burma und Laos bis nach Shanghai, die Erstdurchquerung Hinterindiens nach China mit einem Automobil war geschafft! Die erfreuten Direktoren telegrafierten aus Wien: „setzen Sie die Fahrt zu einer Weltumrundung
fort“. Über Japan, die Vereinigten Staaten, Mexiko ging es zurück nach Europa.
Beschreibung und Technische Daten des Asien-Steyr:
Typ: Steyr 100, Bj. 1934, 32 PS,
1380 ccm, wassergekühlter Reihen 4-Zylinder, Vierganggetriebe
Konstrukteur: Ing. Karl Jenschke
Das Max Reisch zur Verfügung gestellte Chassis mit der
serienmäßigen Karosserie
bis zur A-Säule wurde mit einem Spezialaufbau versehen.
1934 wurde dieses Chassis für die Erstbefahrung der Rohtrasse der
Großglocknerstraße eingesetzt,
bevor die Adaptierung zum Expeditionsfahrzeug durch Max Reisch erfolgte.
Rund um die Welt (ca. 40.000 km) mit der Erstdurchquerung
Hinterindiens nach China, i
m Anschluss Japan, USA und Mexiko.
Im Anschluss an die Weltfahrt in den Österreichischen Steyrwerken
überholt und konserviert,
nach dem 2.Weltkrieg zahlreiche Ausfahrten und Ausstellungen im
In- und Ausland,
wichtigstes Exponat der „Sammlung Max Reisch“.
Diese weltweit einzige Sammlung von Expeditionsfahrzeugen eines
Verkehrspionieres,
Teil des „Reisch-Orient-Archives“ ist seit 2008 wieder zugänglich.
(in Bozen-Südtirol)
e-mail Anmeldung unter
reischarchiv@libero.it
Buch zu dieser Fahrt von 40.000 km und 1000 Abenteuern:
Max Reisch, „Im Auto um die Erde“, Verlag Ennsthaler, Steyr, ISBN:3 85068 176
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Italien-Puch

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Gardasee - Puch

Sahara-Puch 
Indien - Puch
 Asien-Steyr

Damen-Puch


Foto Nachweis:
alle: REISCH-ORIENT-ARCHIV
Skizzen:
Max Reisch
Sammlung Max Reisch
Geschichte der Afrikanistik
in Österreich
Ersatzteile-Versand
für Mopedteile.
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